Dünenschutz

Die Dünen an der Westküste Dänemarks sind etwas Besonderes und im europäischen Vergleich einzigartig. 

In dieser beliebten Urlaubsregion gibt es einige Verhaltensregeln, die zu beachten sind, denn die Dünenlandschaft reagiert empfindlich auf Eingriffe oder unkontrolliertes Betreten.

Sie können zerstört werden und dadurch den Sandflug begünstigen. Für die Dünen an der Westküste Jütlands sowie auf den Inseln Fanø und Rømø gelten daher besondere Regeln.

Das Meer hat im Laufe der Jahre Sand am Strand abgelagert und der Wind hat diesen Sand über das Land getrieben, wo er von Hindernissen aufgefangen und zu einer Düne aufgetürmt wurde. Wo das Meer etwas entstehen lässt, kann es auch wieder zerstören. Eine Düne befindet sich somit ständig in Bewegung und wird stetig umgestaltet.

Die Umweltschutzbehörde ist bestrebt, den Sandflug zu verhindern. Die Form der Düne wird von Menschenhand verändert, damit der Wind abgeleitet werden kann. In den Schluchten und größeren Windbrüchen werden Kiefernzweige ausgelegt, die den Flugsand auffangen können. Danach wird die Düne mit Strandhafer bepflanzt - einer Grassorte, die sich den Verhältnissen in einer lebendigen Düne angepasst hat und sich natürlich in den Dünen ausbreitet. Dadurch wird der Sand gebunden. Es ist wichtig, dass sich die neuen Anpflanzungen in Ruhe und ungestört entwickeln können. An bereits geschädigten Stellen werden Strohballen oder Mulch ausgebracht.

Die Natur einer "lebendigen Düne" ist anders als die einer bepflanzten Düne. An ausgewählten Orten erfolgt eine Bepflanzung zur Begrenzung der Folgen des Sandflugs nur eingeschränkt oder sie wird unterlassen, um der Düne die Möglichkeit zu geben, sich dynamisch zu entwickeln.

In unter Naturschutz stehenden Dünen ist es verboten,

  • das Pflanzenwachstum zu schädigen.
  • zu graben, zu bauen, Wege anzulegen oder Gegenstände aufzustellen.
  • zu campen.
  • Feuer anzuzünden.
  • Auto & Fahrrad zu fahren oder zu reiten.
  • Papier oder anderen Abfall zu hinterlassen.
  • Hunde frei laufen zu lassen.

Wenn Sie Vorsicht walten lassen, dürfen die unter Naturschutz stehenden Dünengebiete gerne betreten werden. Schützen Sie die Dünen und die Dünenschutzpflanzungen und benutzen Sie nur die vorhandenen Pfade, damit auch in Zukunft diese einzigartige Landschaft erhalten bleibt.