Essen und Trinken

Die dänische Küche ist stark von der Fischerei und Landwirtschaft geprägt und die traditionellen Hauptmahlzeiten sind sehr gehaltvoll. Die Dänen legen in der Küche besonderen Wert auf lokale Erzeugnisse von einheimischen Produzenten.

Mahlzeiten auf Dänisch

Ein kulinarischer Tag in Dänemark beginnt mit einem Frühstück, ähnlich wie in Deutschland, mit Brot, Marmelade und Müsli, die zusammen mit Milchprodukten gegessen werden. Über die Grenzen hinaus bekannt sind die Pølser, die Hauptbestandteil der klassischen dänischen Hot Dogs sind.

Das bekannteste dänische Gericht ist wohl das Smørrebrød. Dabei handelt es sich um eine reichlich belegte Scheibe Vollkornbrot, die als kaltes Mittagsgericht gereicht wird.

Das gemeinsame Essen und Trinken ist fester Bestandteil der dänischen Esskultur. Zum Abend wird in Dänemark opulent gespeist. Beim Abendessen, der eigentlichen Hauptmahlzeit, lieben es die Dänen, wenn die Familie zum Essen zusammensitzt und gemeinsam über den Tag redet.

Dänischer Schweinebraten

Eine ganz besondere Beziehung haben die Dänen zum Schwein. In keinem anderen europäischen Land wird mehr Schweinefleisch gegessen, als in Dänemark. Mehr als 30 Kilo landen im Jahr auf dem Teller eines Durchschnitts-Dänen. Wen wundert`s, wenn das Nationalgericht ein bei niedriger Temperatur langsam im Ofen gegarter Schweinebraten mit Schwarte ist. Dazu reicht man braune Soße und Kartoffeln, selbstverständlich aus einheimischem Anbau.

Um den traditionellen Schweinebraten überhaupt verdauen zu können, gehört zur dänischen Esskultur auch ein Bier und ein Magenbitter. Der „Gammel Dansk” (übersetzt “Der alte Däne”), wird aus 29 verschiedenen Kräutern hergestellt und wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung trinken ihn die Dänen häufig nach einer üppigen Mahlzeit.

Zum Nachtisch ist Rote Grütze mit Sahne (rødgrød med fløde) weit verbreitet. Echt lecker aber schon die Aussprache ist für jeden Nichtdänen der reinste Zungenbrecher.