Burgruine Hammershus

Die Bornholmer Schlossruine Hammershus thront auf einem Felsen hoch über der Ostsee. Unbekannt ist das genaue Jahr der Grundsteinlegung, aber im frühen Mittelalter war sie für die Erzbischhöfe von Lund eine wichtige Spielfigur im Kampf zwischen Kirche und Königshaus.

Die Geschichte der Burg Hammershus

Später, im Jahre 1522, wurde Bornholm an den Dänischen König übergeben und dieser musste wenig später seine Insel den Lübeckern für 50 Jahre als Pfand überlassen. Jeder der im Laufe der Geschichte wechselnden Besitzer hat  an Hammershus gearbeitet. Es wurde an- und ausgebaut, die Türme erhöht, Verteidigungsanlagen errichtet und Wände verstärkt.

Als der dänische König das Pfand einlöste und seine Insel zurückbekam, übergab er diese in den Besitz eines dänischen Lehnsherren, bis die Burg abermals unter ein schwedisches Kommando fiel.

Wie die Burg zur Ruine wurde

Sie war 500 Jahre das Machtzentrum auf Bornholm. Von hier aus forderten die verschiedenen Machthaber unzählige Leistungen von der Bevölkerung. Wen wundert es da, dass die Bornholmer den Verfall der Burg ohne Gram verfolgten. Ganz im Gegenteil - es wurde kräftig nachgeholfen. Die Steine wurden abgetragen und zum Bau der Festung auf Christiansø und der Hauptwache in Rønne verwendet. Selbst auf den alten Höfen der Insel kann man heute noch Steine der Burg entdecken.

Bald war aus der einst so stolzen Burg eine Ruine geworden und, um sie nicht ganz dem Verfall preis zu geben, hat man die Überreste 1822 unter Denkmalschutz gestellt.

Ein Besuch in der großen Burganlage ist einen einzigartiges Erlebnis. Man wandert in die Vergangenheit und die Mauern der Umgebung sprechen ihre eigene Sprache.

Unser Reisetipp

Bringen Sie sich einen Picknickkorb mit und genießen Sie ein entspanntes Mittagessen mit unglaublicher Aussicht auf die Ostsee.